Herzlich willkommen

Die Webseite für die praxisorientierte Arbeit mit traumatisierten Menschen in pädagogischen Arbeitsfeldern


Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie haben in den letzten zwei Jahrzehnten auch Einzug in die Pädagogik gehalten. Ursprünglich aus der stationären Jugendhilfe kommend, haben sich die Anwendungsfelder mittlerweile weit darüber hinaus entwickelt: Traumapädagogische Konzepte entstehen mit Erfolg in den unterschiedlichsten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, sowie der Kinder-/Jugend- und Behindertenhilfe… – von der Frühförderung bis zur Altenhilfe.

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Diese Entwicklung war auch notwendig, denn im Umgang mit traumatisierten Menschen kommen Pädagog*innen mit herkömmlichen Mitteln nicht selten an die Grenzen ihrer fachlichen Möglichkeiten.

Die Traumapädagogik versteht sich dabei als Sammlungsbegriff für entsprechende Konzepte, um die Handlungsfähigkeit der professionellen Fachkräfte wieder herzustellen und traumatisierten Menschen eine adäquate Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen.

Seit April 2002 ist es Auftrag von “traumapaedagogik .de”, Informationen über traumatische Belastungen auf die kindliche Entwicklung und menschliche Reaktionen, sowie entsprechende pädagogische Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und die Vernetzung pädagogischer Fachkräfte zu diesem Thema zu fördern.

Diese Webseite war somit die allererste Veröffentlichung zum Thema “Trauma & Pädagogik” im deutschsprachigen Raum. Seitdem stellt sie so bis heute das thematische Fachportal im Internet für pädagogische Fachkräfte dar…

“Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung
in extremer Einsamkeit besteht.
Im äußersten Verlassensein.

Damit ist sie häufig,
bei Gewalttrauma immer,
auch eine Traumatisierung der Beziehungen
und der Beziehungsfähigkeit.

Eine liebevolle Beziehung,
die in mancher Hinsicht einfach,,sicher” ist,
wird unerlässlich sein,
um überhaupt von einem Trauma genesen zu können.”


(Onno van der Hart)

Das Angebot

Wichtige Inhalte dieses Portals sind:

- aktuelle Fachinformationen in Deutsch und Englisch

- eine Sammlung von Fachartikeln verschiedener Autor*innen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern

- ein Übersicht zu relevanten Terminen und Veranstaltungen für Pädagog*innen

- empfehlenswerte Fachliteratur und Fachmaterialien, usw.

Bitte schauen Sie sich um & stöbern Sie, ich freue mich über Ihr Interesse… – haben Sie Tipps, Ergänzungen oder Anmerkungen, dann senden Sie mir bitte eine Mail!

Über mich

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Mein Name ist Martin Kühn, ich bin Diplom-Behindertenpädagoge (Universität Bremen 1988-92) mit Zusatzqualifikation in “Systemischer Therapie und Beratung” (Bremer Institut für systemische Therapie und Supervision 1995-97) und großem Interesse an “Narrativer Praxis” (n. White & Epston), sowie “Inner Family System Therapy” (n. Schwartz).

Seit über 30 Jahren bin ich in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe tätig gewesen. Im Rahmen eines Forschungskolloquims von Prof. Wolfgang Jantzen zum Thema “Gewalt und Behinderung” (Universität Bremen) bekam ich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre Kenntnis von psychotraumatologischer Literatur, die meinen pädagogischen Horizont enorm erweitern konnte.

In meiner Tätigkeit im SOS-Kinderdorf Worpwede (1995 als Pädagogischer Mitarbeiter, ab 1997 Bereichsleiter “Diff. Hilfen & Beratung”) entwickelten wir damals daraus in einer Kleingruppe von

Kolleg*innen erste Ansätze zu einem pädagogischen Umgang mit den Auswirkungen von traumatischen Lebenserfahrungen, die wir als “Traumapädagogik” bezeichnet haben. In Worpswede haben wir daraus im Folgenden das Konzept der “Pädagogik des Sicheren Ortes” entwickelt.

Seit 2004 war ich nebenberuflich als Fachreferent zu dem Thema überall im deutschsprachigen Bereich (D/CH/A/I) tätig. 2009 wurde auf meine Initiative hin zusammen mit Wilma Weiß aus Hanau die BAG Traumapädagogik (heute Fachverband Traumapädagogik”) gegründet. In der sich daraus ergebenden Kooperation mit der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) entstand 2010 das erste bundesweite Ausbildungscurriculum zu “Traumapädagogik” und “Traumafachberatung”.

Aus diesem Anlass heraus wurde 2010 daher von mir das “traumapädagogische institut norddeutschland” (:::::tra::i::n) gegründet, das ich bis heute mit meiner Kollegin, Dipl.-Päd. Julia Bialek, betreibe. Seit 2014 bin ich ausschließlich im Institut in Vollselbständigkeit tätig.

Ein von uns äußerst wertgeschätzter Themenschwerpunkt betrifft dabei besonders “Trauma & behindertes Leben”.

Unsere fachlichen Überlegungen zu allem haben Julia Bialek & ich seitdem in zahlreichen Veröffentlichungen beschrieben…

Viele Grüße,

Martin Kühn

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Das CMS REDAXO ist dafür konzipiert, dass man es flexibel anpassen und den ausgegebenen Code vollständig kontrollieren kann. So eignet es sich als “CMS-Framework” vor allem für Agenturen, die sehr unterschiedliche Websites bauen wollen.

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